Unsere Vereinsgeschichte – Altenbucher Heimatverein e.V.

Der Altenbucher Heimatverein e.V. wurde am 4. November 2006 im Gasthaus Spessartblick in Altenbuch gegründet. Bei der konstituierenden Sitzung, an der 25 Mitglieder des neuen Vereins teilnahmen, wurde die erste Vorstandschaft gewählt:
Erster Vorsitzender wurde Andreas Amend, zweite Vorsitzende Barbara Schmidt.

In derselben Sitzung entstand auch die erste Vereinssatzung, mit der die grundlegende Ausrichtung des Vereins festgelegt wurde: die Pflege von Heimattraditionen, die Bewahrung der Geschichte Altenbuchs und der Erhalt von Kulturwerten im Spessart.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein folgte am 18. Januar 2007: Die Gemeinde Altenbuch beschloss, dem Verein das historische Schwesternhaus zur Nutzung zu überlassen. Damit wurde der Weg für den Aufbau des heutigen Heimatmuseums Altenbuch geebnet – ein zentraler Bestandteil des kulturellen Lebens im Südspessart.

Am 10. April 2007 erfolgte schließlich die offizielle Eintragung des Altenbucher Heimatverein e.V. in das Vereinsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg. Damit war der Verein formell gegründet und konnte seine Arbeit zur Förderung von Brauchtum, Heimatkunde und Kulturpflege voll aufnehmen.

Um die Beweggründe etwas zu beleuchten, die zur Gründung unseres Vereins geführt haben, möchte ich aus den Gesprächen berichten, die meistens auf den Vereinsfesten stattfanden.

Viele Gegenstände aus Haus und Hof von Eltern, Großeltern oder noch älter liegen auf den Dachböden, in Scheunen oder im Keller, und werden nicht mehr benutzt. Bei Umnutzung oder etwa Abriss eines Hauses müssen sie aus dem Weg geräumt werden. Alle diese Dinge spiegeln die Lebensumstände und Gewohnheiten vergangener Generationen wider. Auch Familien -, Berufs -, Schul – und Kirchengeschichte wird aufgezeigt. Das sollte nicht mehr einfach entsorgt werden, ein Verein sollte sich darum kümmern. Inzwischen gibt es eine große Menge Sammlerstücke, die nun einen festen Standort brauchen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Spendern für ihre Aufgeschlossenheit bedanken.

Barbara Schmidt (2006)

Förderung des dörflichen Zusammenlebens durch Aktivierung
der Heimattraditionen und Heimatkunde
der Pflege und des Erhaltes von Kulturwerten.